LTVK Now! (AT)

Intro für den Lokal-TV-Kongress 2021 am 13. September 2021 – digital

13. September 2021

Teil 1
10:00 bis 12:30 Uhr – Gespräche, Vorträge und Interviews

Dauer: 150 Minuten
Format: Diverse Gespräche im 20-min-Takt aus den beteiligten Bundesländern zu lokaljournalistischen Inhalten und Themenkomplexen
Zielgruppe: Fachpublikum (Lokal TV-Anbieter, lokaljournalistische Anbieter, Politik, LMA, Presse)
Moderation: tbd
Ort: MIZ Babelsberg/ALEX Berlin

Teil 2
13:00 bis 15:00 Uhr – Workshops

Dauer: 120 Minuten
Format: Workshops im Webinar-Stil mit jeweiliger Wiederholung
Zielgruppe: Lokal TV-Anbieter, Anbieter lokaljournalistischer Inhalte, LMA
Ort: Zoom-Videokonferenzen

Teil 3
15:30 bis 16:30 Uhr – Programmbörse und Ausblick

Dauer: 60 Minuten
Format: Präsentation besonderer Formate und Gespräche mit den Macher:innen; im Anschluss Zusammenfassung des Tages und Ausblick in die Zukunft
Zielgruppe: Fachpublikum (Lokal TV-Anbieter, lokaljournalistische Anbieter, Politik, LMA, Presse)
Moderation: tbd
Ort: MIZ Babelsberg/ALEX Berlin 

Teil 1
10:00 bis 12:30 Uhr – Gespräche, Vorträge und Interviews

Dauer: 150 Minuten
Format: Diverse Vorträge und Gespräche im 30-min-Takt aus den beteiligten Bundesländern zu lokaljournalistischen Inhalten und Themenkomplexen
Zielgruppe: Fachpublikum (Lokal TV-Anbieter, lokaljournalistische Anbieter, Politik, LMA, Presse)
Moderation: tbd
Ort: MIZ Babelsberg/ALEX Berlin

Grußwort

Grußwort Medienrat der mabb (5 Minuten)
• z. B. Bärbel Romanowski-Sühl, Mitglied des Medienrates, mabb

Einspieler: 4 Fragen an die Direktion (5 Minuten)
• Martin Heine, MSA

Block I: Public Value (30 Minuten)
„Lokal-TV während Corona – Informationsvermittler oder ehrenamtliche Akteure vor Ort?“/ Ehrensache?

Input: Wie ist es den Anbietern von lokaljournalistischen Inhalten ergangen? (10 Minuten)
• tbd, Wissenschaft
• Einspieler (Mittelerzgebirgsfernsehen, Thüringer Lokal-TV-Sender)

Gespräch: Lokal-TV in Zeiten von Corona (20 Minuten)
• Mike Schubert, Oberbürgermeister, Potsdam oder tbd, (Kreis-)Politik
• Jochen Fasco, TLM

Einspieler: 4 Fragen an die Direktion (5 Minuten)
• Bert Lingnau, MMV

Block II: Förderung Lokaljournalismus (30 Minuten)
„Neue Fördermodelle braucht das Land“

Input: Förderansatz, Vorgehen und Ergebnisse (10 Minuten)
• Steffen Meyer-Tippach, mabb
• Einspieler (geförderte Projekte)

Gespräch: Zwischenfazit – welche Erfolge sind durch das neue Fördermodell zu verzeichnen? Wie soll es weitergehen? (20 Minuten)
• Dr. Eva Flecken, mabb
• Dr. Benjamin Grimm, Staatssekretär in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg und Beauftragter für Medien und Digitalisierung

Einspieler: 4 Fragen an die Direktion (5 Minuten)
• Jochen Fasco, TLM

Block III: Reichweitenmessung (30 Minuten)
„Wer, wie, was – wie lange? Zeitgemäße Reichweitenmessung für Lokal-TV“

Input: Was kann die bisherige Reichweitenmessung wie die Funkanalyse – was nicht? (10 Minuten)
• Regina Deck, Stv. Bereichsleiterin Medienwirtschaft, Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM)

Gespräch/Diskussion: Kann eine technische Reichweitenmessung der Vermarktung dienen? (20 Minuten)
• tbd, MAS Partners
• tbd, techn. Anbieter für HbbTV-Statistik
• tbd, Sendervertreter:in

Einspieler: 4 Fragen an die Direktion (5 Minuten)
• Dr. Eva Flecken, mabb

Block IV: Neue Ansätze (30 Minuten)
„Forever Young? Neue Ansätze für junge Menschen im Lokalfernsehen“

Nicht wenige Lokal-TV-Sender feiern in diesem Jahr ihren 28. Geburtstag – die Sozialwissenschaft würde sie damit der Generation Y zuordnen. Der durchschnittliche Zuschauer ist jedoch männlich und über 57 Jahre alt.

Gespräch: Junge Menschen vor und hinter der Kamera und als Zielgruppe.
• Benjamin Denes, Geschäftsführer, electronic media school (ems) oder
Niddal Salah-Eldin, Managing Director, FreeTech – Axel Springer Academy of Journalism and Technology (ab 1. September 2021)
• tbd, Ausbildungsrundfunk (Studio 47, seenluft24)
• tbd, Sendervertreter:in mit Jugendformat

Einspieler: 4 Fragen an die Direktion (5 Minuten)
• Prof. Dr. Markus Heinker, SLM

Teil 2
13:00 bis 15:00 Uhr – Workshops

Dauer: 120 Minuten
Format: Workshops im Webinar-Stil mit jeweiliger Wiederholung
Zielgruppe: Lokal TV-Anbieter, Anbieter lokaljournalistischer Inhalte, LMA
Ort: Zoom-Videokonferenzen

Workshop I 13:00 bis 14:00 Uhr: Umgang mit Hasskommentaren
• Stanley Vitte, Journalismus, Training, Beratung (oder Tania Röttger, correctiv)

Workshop II 13:00 bis 14:00 Uhr: Mobile Reporting
• Matthias Sdun, Produzent, Regisseur und Videojournalist (oder tbd)

Workshop III 14:00 bis 15:00 Uhr: Umgang mit Hasskommentaren
Workshop IV 14:00 bis 15:00 Uhr: Mobile Reporting

Teil 3
15:30 bis 16:30 Uhr – Programmbörse und Ausblick

Dauer: 60 Minuten
Format: Präsentation besonderer Formate und Gespräche mit den Macher:innen; im Anschluss Zusammenfassung des Tages und Ausblick in die Zukunft
Zielgruppe: Fachpublikum (Lokal TV-Anbieter, lokaljournalistische Anbieter, Politik, LMA, Presse)
Moderation: tbd
Ort: MIZ Babelsberg/ALEX Berlin

Programmbörse (50 Minuten)
• Formate aus Brandenburg (Videopodcast, Sportformat)
• Sächsischer Leistungspreis?
• Jugendsendung Altenburg.tv

Recap und Ausblick (10 Minuten)
• Dr. Eva Flecken, mabb

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4. September 2019

Tagesmoderation: Friederike Lina Schüler

09:00

Begrüßung

Martin Heine, Direktor MSA | Prof. Dr. Markus Heinker, Vizepräsident des Medienrates der SLM

09:20

Vernetzt, digital, smart – lokale Medienlandschaft von morgen

Vorträge:

Philipp Wilimzig, ikusei GmbH | Sascha Devigne, STUDIO 47

Dass Medien kooperieren, um gemeinsam mehr lokale Themen abdecken oder leichter Werbekunden akquirieren zu können, ist kein Geheimnis. Dass einzelnen Redaktionen bei der Koordination gemeinsamer Projekte nicht selten Geduld abverlangt wird, auch nicht. Gemeinschaftsformate produzieren sich schließlich nicht von alleine. Die Vernetzung von Medienunternehmen muss jedoch nicht nur inhaltlicher oder finanzieller Natur sein. Die Impulsvorträge zeigen, wie fruchtbar Networking mit anderen Medien sein kann, ohne dass die Medienvielfalt durch zu starken redaktionellen Austausch eingeschränkt werden muss.

Im Rahmen des Projekts „Smart-Village“ werden neue Möglichkeiten erprobt, wie ein lokales Medienangebot im ländlichen Raum durch digitale Technologien unterstützt und die Medienvielfalt vor Ort gestärkt werden kann. Eine App soll die Auffindbarkeit von lokalen Informationen erleichtern und Synergie-Effekte schaffen. Am Ende profitieren vor allem die Menschen vor Ort davon. Alles nur Idealismus oder kann das funktionieren?

STUDIO 47 hat sich in den vergangenen Jahren ein dichtes Netzwerk von Partnern anderer Medien und aus dem Kultur- und Freizeitbereich aufgebaut, das für Kooperationen, Promotion und Gattungsmarketing genutzt wird. Diese Zusammenarbeit hilft vor allem bei der Markenbildung und Distribution, denn für klassische Eigenwerbung gibt es bei den meisten lokalen TV-Sendern kein Budget.

10:00

Workshop 1

Lokal-TV-Macher von morgen – Zeit für ein neues Berufsbild

Michael Assenmacher, DIHK | Kathrin Konyen, stellv. Bundesvorsitzende DJV | Andreas Zenker, LTV

Moderation: Dr. Anna Luise Kiss, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Viele Lokalsender bilden Mediengestalter und Mediengestalterinnen aus. Die Auszubildenden lernen den Umgang mit Kamera, Licht, Ton und Regie. Im Redaktionsalltag mit dünner Personaldecke müssen die Auszubildenden jedoch nicht selten journalistische Tätigkeiten wie Recherchieren und Texten übernehmen. Tätigkeiten, die sie im Rahmen ihrer Ausbildung nicht theoretisch erlernen.

Ist Mediengestaltung für Lokal-TV-Macherinnen und –Macher vor diesem Hintergrund noch eine zeitgemäße Ausbildung? Bedarf es eines neuen Berufsbildes mit stärkerem Fokus auf journalistische Tätigkeiten? Oder sollten sich Lokal-TV-Veranstalter zukünftig mehr um ausgebildete Journalistinnen und Journalisten bemühen?

Workshop 2

Aktive Sicherung lokaler und regionaler Medienvielfalt – Rechtliche Möglichkeiten und Grenzen

Dr. Jörg Ukrow, Institut für Europäisches Medienrecht | Dr. Marietta Eisenhauer, Staatskanzlei Brandenburg

Die vordigitalen Medien stecken in der Krise. Reichweiten gehen zurück und gerade das jüngere Publikum wendet sich alternativen Online-Medien zu, die mit neuen Modellen und nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der Nutzung als neue Konkurrenz auf den Werbemarkt drängen. Auch Lokalfernsehen ist hiervon betroffen und steht wirtschaftlich immer mehr mit dem Rücken zur Wand. Die technischen Reichweiten im Kabel sind rückläufig, die Vermarktung ist grundsätzlich schwierig, Reichweitenmessungen aufwändig und teuer.

Vor diesem Hintergrund beauftragte die TLM in Kooperation mit der Thüringer Staatskanzlei im Frühjahr 2018 das Institut für Europäisches Medienrecht e. V. (EMR) mit der Erstellung eines Rechtsgutachtens zur Frage der aktiven Sicherung lokaler und regionaler Medienvielfalt. Wie sieht die Gesetzeslage aus und an welchen Stellschrauben kann noch gedreht werden?

Einen ersten Schritt im Sinne der Studie haben die Länder Brandenburg und Berlin getan: Sie haben die Novellierung des Medienstaatsvertrags auf den Weg gebracht und wollen damit  insbesondere das Angebot regionaler und lokaler Inhalte stärken. Mit der Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen können erstmalig auch Programminhalte, die einen Beitrag zur lokalen und regionalen Informationsversorgung leisten, durch Mittel Dritter gefördert werden, bspw. durch Landesmittel. Wie kam es dazu? Welche Entwicklungen waren maßgebend für diesen Impuls?”

10:45 Pause

11:15

Workshop 3

Mobile Reporting – Mehr als nur Draufhalten

Matthias Sdun, SDUN.net

Dank des Smartphones können Journalistinnen und Journalisten mobil, schnell und mit leichtem Equipment vom Ort des Geschehens berichten. Social Media ermöglicht es, die Zuschauerinnen und Zuschauer unkompliziert mit Voxpops, Livestreams und Reportagen, in Form von Stories, zu erreichen.

Aber auch Mobile Reporting will gelernt sein. Über welche Skills muss ein Lokal-TV-Reporter oder eine Reporterin verfügen, um mit dem Smartphone kompetent live zu berichten?

Workshop 4

Zuschauer im Netz – Was können Lokal-TVler von YouTubern lernen?

Alexander Rihl, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf | Nadine König, allyance network

Das Fernsehen ist tot. Lang lebe das Fernsehen. Doch wenn der YouTuber Rezo mit einem politischen Beitrag von bisher ungewöhnlicher Länge von 54 Minuten auf der Plattform, innerhalb von zwei Wochen über 14 Millionen Klicks erzielt, könnte das Fernsehen möglicherweise noch aufholen. Quoten von 14 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern haben bislang nur Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft erreicht. Und Rezo ist kein Einzelfall.

Wie machen die YouTuber, die Influencerinnen das? Und wie könnte sich Lokalfernsehen etwas von diesem Reichweiten-Kuchen abschneiden? Gibt es ein Erfolgsrezept?

12:00

Ko-Operation am offenen Herzen – Zusammenarbeit und die Risiken für die Medienvielfalt vor Ort

Panel:

Margit Stumpp, Sprecherin für Medien- und Bildungspolitik, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, René Falkner, Vorstand Bundesverband Lokal-TV | Horst Röper, Formatt Institut | Sabine Schicketanz, Potsdamer Neueste Nachrichten

Moderation: Dr. Anna Luise Kiss, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Lokal-TV-Veranstalter sind Unternehmer und auf ein intaktes Werbeumfeld angewiesen. Gerade in strukturell schwachen Regionen fehlen jedoch oft die wirtschaftlichen Grundlagen. Das wirkt sich auch auf die lokale Medienlandschaft aus. Es ist eine Herausforderung, interessantes, ausgewogenes, lokales Programm zu gestalten, wenn der lokale Rückhalt immer geringer wird. Zusammenschlüsse von Medienunternehmen können helfen. Gemeinsam kann der Werbemarkt besser erschlossen werden. Doch auch diese Medaille hat zwei Seiten: Denn mit einer solchen Fusion kann auch ein redaktionell eigenständiges Medium von der Bildoberfläche verschwinden, die Medienvielfalt im ländlichen Raum abnehmen. Was bedeutet es für lokale Medienunternehmen, die sich nicht mehr refinanzieren können? Sollen sie aufgeben? Und was ist das geringere Übel für die Bürgerinnen und Bürger? Medienarmut und weniger Lokalinformationen oder potenzielle Meinungsmonopole?

13:15

Imbiss | Get-together